Wie funktioniert die IVF-Behandlung

Was Sie erwartet – klar, deutlich und ohne Sorgen.

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Erstkontakt und Vorstellung

Die erste, unverbindliche Beratung können Sie entweder telefonisch (Kontakt zu den Koordinatoren unter 00420 549 523 258 oder 00420 731 416 420), per E-Mail (koordinatorka@sanatoriumhelios.cz) oder über das Kontaktformular auf der Website buchen.

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Erstberatung und Untersuchung

Wir bieten Ihnen umfassende Erstuntersuchungen und Beratung an. Um Ihre Zeit optimal zu nutzen, empfehlen wir Ihnen, eine Stunde vor dem Beratungsgespräch mit dem IVF-Spezialisten, ein Spermiogramm des Partners zu erstellen. Der Partner erhält bei Ihrem ersten Besuch erste Informationen über die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien. Gleichzeitig kann bei beiden Partner Blut abgenommen werden (Hormonprofil, immunologische Untersuchung, genetische Untersuchung).

Das Spermiogramm und funktionelle Spermientests – Informationen hauptsächlich über Konzentration, Beweglichkeit und korrekte Form (Morphologie) der Spermien. DNA-Integritätstest für Spermien, der auch Aufschluss über die Qualität der genetischen Informationen im Spermium gibt.

Bestimmung des Hormonprofils – eine umfassende Untersuchung der Hormone, einschließlich AMH, die zur Bestimmung des Eizellvorrats in den Eierstöcken (ovarielle Reserve) hilft.

Immunologische Tests – Vorhandensein von Antikörpern, zellulärer Immunität, Zöliakie, Zoonosen, NK-Zellen usw.

Genetische Beratung und genetische Untersuchung – Genetic Tests für Männer und Frauen – Karyotyp, der einen Überblick über die genetische Ausstattung einer Person auf Chromosomenebene gibt. Alternativ können  weitere von einem klinischen Genetiker empfohlene Untersuchungen (z. B. thrombophile Mutation, angeborene Blutgerinnungsstörung, Mukoviszidose, SMA) durchgeführt werden . Die Ergebnisse dieser Untersuchungen liegen innerhalb von 4–6 Wochen vor.

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Untersuchungsergebnisse und Behandlungsplan

Weitere Konsultationen können je nach Ihrer zeitlichen Verfügbarkeit innerhalb einer Woche durchgeführt werden (persönlich vor Ort oder telefonisch). Sie besprechen die Untersuchungsergebnisse mit dem Arzt und erhalten eine ausführliche Erklärung. Wenn eine eindeutige Ursache für die Unfruchtbarkeit nachgewiesen ist und Sie nicht länger auf den Zufall warten möchten, vereinbaren Sie mit dem Arzt den optimalen Behandlungsplan und wir begleiten Sie auf Ihrem Weg  (Behandlungsbeginn, hormonelle Stimulation).

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Behandlung: Hormonelle Stimulation

Basierend auf den Ergebnissen des Hormonprofils, dem AMH-Wert und dem Alter der Frau werden ein geeignetes Stimulationsprotokoll und eine geeignete Kombination von Stimulationspräparaten ausgewählt.

Der Stimulationszyklus, d. h. die Anwendung von Stimulationspräparaten, beginnt in der Regel am ersten Tag des Zyklus. Es ist sehr wichtig, den Stimulationsverlauf zu überwachen, regelmäßig Ultraschalluntersuchungen und Hormonprofiltests durchzuführen und die Dosis der Stimulationspräparate basierend auf der Auswertung der Ergebnisse kontinuierlich anzupassen. Wir können auch externe Untersuchungen an Ihrem Wohnort und anschließende Beurteilung durch unseren Arzt veranlassen. Wir werden versuchen, Ihnen zumindest auf diese Weise Ihren Weg  zu erleichtern.

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Entnahme von Eizellen und Spermien

Die Stimulation dauert mindestens 11–12 Tage, daher erfolgt die Eizellentnahme frühestens am 13., häufiger am 14. Tag. Bei Bedarf, z. B. bei ungleichmäßigem oder langsamem Follikelwachstum, kann die Stimulation verlängert werden.

Die Spermienentnahme erfolgt am Morgen des gleichen Tages wie die Eizellentnahme. Die Spermienentnahme kann auch außerhalb unserer Praxis erfolgen. Dazu ist es notwendig, einen sterilen Behälter aus dem Labor abzuholen und die Transportbedingungen einzuhalten. Es kann auch bereits tiefgefrorenes Sperma verwendet werden.

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Embryotransfer

Wenn wir einen frischen Embryo in die Gebärmutter übertragen, geschieht dies am 5. oder 6. Tag nach der Eizellentnahme, also am 5. bis 6. Tag der Embryokultivation.

Wir empfehlen unseren Patientinnen jedoch grundsätzlich keinen frischen Embryotransfer im stimulierten Zyklus. Wenn möglich, versuchen wir, alle hochwertigen Embryonen einzufrieren und den aufgetauten Embryo im folgenden Zyklus zu übertragen. Da wir den Embryotransfer im natürlichen Zyklus unterstützen, erfolgt diesem lediglich eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Progesteronspiegels und eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutterschleimhaut, gegebenenfalls unter Anwendung des Produkts zur Verbesserung der Gebärmutterschleimhautqualität SANAKIN©.

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Schwangerschaftstest

Zur Bestätigung der Schwangerschaft können Sie nach 10–14 Tagen einen Urin-Schwangerschaftstest durchführen oder zu uns kommen, um eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen (evet. bei Ihrem Arzt). Anhand der Ergebnisse passen wir die Medikation an und vereinbaren das weitere Vorgehen.

Methoden der IVF-Behandlung:

Intrauterine Insemination (IUI)

Diese Methode eignet sich, wenn das Spermiogramm des Mannes normal und der PCT-Test positiv ist. Die Insemination kann auch mit gespendetem Sperma durchgeführt werden. (klicken).

IVF mit eigenen Eizellen

In-vitro-Fertilisation einer Eizelle, die anschließend im Embryo-Blastozysten-Stadium beim Embryotransfer in die Gebärmutter der Frau zurückgeführt wird.

IVF mit gespendeten Eizellen/Spermien

In-vitro-Fertilisation einer gespendeten Eizelle (event. Befruchtung mit dem Sperma eines Spenders), die dann beim Embryotransfer im Embryo-Blastozysten-Stadium wieder in die Gebärmutter der Frau eingesetzt wird.

IVF mit gespendeten Embryonen

Bei der In-vitro-Fertilisation werden gespendete Eizellen und gespendete Spermien verwendet. Der dabei entstehende Embryo wird anschließend beim Embryotransfer wieder in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.

Häufig gestellte Fragen zum Prozess der IVF-Behandlung:

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